Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) Heilpflanze des Jahres 2013

2013-01-25 20:11 von Michel vom Berch

Heilkraut 2013 viel mehr als nur eine Blume

Die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist schon seit Jahren ein probates Mittel gegen Infekte der Atemwege und der Harnwege .

Durch ihren hohen Anteil an Vitamin C kann sie sowohl in der Vorbeugung als auch in der Therapie eingesetzt werden.

In  der Pflanze enthaltene Glucosinolate machen sie so wertvoll. Sie verursachen einen scharfen Geschmack und werden im Körper in Senföle umgewandelt. Eine Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen könnte so gehemmt werden.

Eine Förderung der Durchblutung kann ebenso als Wirkung angezeigt werden.

Laut einem aktuellen  Bericht vergleichen  Experten die Wirksamkeit des Krautes sogar mit der von Antibiotika.

In Kombination mit Meerrettichwurzel bekämpfe das Kraut der Pflanze Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis und Blasenentzündungen ebenso zuverlässig. Aufgrund dieser positiven Auswirkungen auf die Gesundheit wurde die Große Kapuzinerkresse nun zur Arzneipflanze des Jahres 2013 ernannt. Vergeben wird der Titel jedes Jahr vom "Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" an der Universität Würzburg.

ich nutze diese Pflanze seit Jahren in meinen Salaten, die Blüten werden von mir und meinen Enkeln immer gern genascht.

Die Fruchtknollen habe ich in Essig angesetzt und nutze sie so als schmackhaften Kapernersatz.

Auch im Garten, am Zaun oder in den Blumenkästen bereitet die Kapuzinerkresse jedes Jahr große Freude.

ich gebe hier eine alte Rezeptur bekannt, die historischen Quellen entstammt und damit kein Heilversprechen darstellt.

Bei akuten Problemen sollte in jedem Fall immer ein Arzt oder Heilpraktiker zu Rate gezogen werden.

Hier nun die Rezeptur für eine Tinktur gegen Infektionen

Verwende ca. 10 Kapuzinerkresseblätter und zerkleinere sie mit einem Messer.
Gebe 1/4 L  70% Alkohol in  ein verschließbares Glas und gebe nun die Blätter hinzu.
Eine Woche  ziehen lassen, zwischendurch schütteln.
Nun filtern, durch ein gekochtes Leinentuch oder einen Feinfilter, jetztin dunkle Fläschchen füllen.
Mehrmals täglich drei Tropfen auf ein Wasserglas verdünnen und in kleinen Schlucken trinken.
Infektionen des Urogenitaltraktes können u.a. damit erfolgreich behandelt werden
 
! Keine Experimente bitte, immer erst einen Arzt oder Heilpraktiker mit den Behandlungswünschen vertraut machen !
 

 

www.druidenwerk.de ®

Zurück

Einen Kommentar schreiben